Stellenangebot: Rechtsanwältin/Rechtsanwalt mit Interesse am Medizinrecht

Unsere auf das Medizinrecht spezialisierte Kanzlei mit Sitz in Lübeck sucht eine engagierte Rechtsanwältin oder einen motivierten Rechtsanwalt (m/w/d), der oder die Interesse an medizinrechtlichen Fragestellungen hat. Wir vertreten Leistungserbringer im Gesundheitswesen und decken dabei das gesamte Spektrum medizinrechtlicher Fragestellungen ab. Als forschungsstarke Kanzlei sind wir aktiv an interdisziplinären Projekten an der Schnittstelle zwischen Recht und Medizin beteiligt.

Wir wünschen uns Verstärkung durch Kolleginnen oder Kollegen, die nicht nur juristisch sicher agieren, sondern auch Freude an komplexen Fällen haben – insbesondere in Bereichen wie dem Vertragsarztrecht, der Gestaltung medizinrechtlicher Verträge, dem Arztstrafrecht oder auch dem Arbeitsrecht – und Freude daran finden, gemeinsam im Team tragfähige Lösungen zu erarbeiten.

Unsere Kanzleiräume befinden sich in unmittelbarer Nähe zum Lübecker Hauptbahnhof. Für Radfahrer stehen Duschen zur Verfügung, und wer eine Pause braucht, findet Abwechslung am Kickertisch. Neben einer strukturierten und umfassenden Einarbeitung bieten wir Ihnen ein persönliches Mentoring durch erfahrene Kollegen und Kolleginnen, regelmäßige Fort- und Weiterbildungen sowie die Option zur Teilnahme am Fachanwaltslehrgang Medizinrecht. Sie erhalten die Möglichkeit zur eigenverantwortlichen Mandatsbetreuung mit Mandantenkontakt von Anfang an. Ergänzend bieten wir ein flexibles Arbeitszeitmodell sowie die Möglichkeit zum Homeoffice, um eine ausgewogene Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben zu ermöglichen.

Detaillierte Informationen zu weiteren Vorteilen und zur Bewerbung finden Sie unter: https://www.lto.de/karriere/stellenmarkt/job/163308-rechtsanwalt-dr-dr-thomas-ruppel-rechtsanwaeltin-rechtsanwalt-mit-interesse-am-medizinrecht-medizinrecht-luebeck

Aktionstag Unternehmensnachfolge

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht Dr. Dr. Thomas Ruppel ist am 01.03.2023 beim Aktionstag Unternehmensnachfolge im Atlantik Hotel Lübeck dabei. Jedes Jahr widmet sich die IHK zu Lübeck dem Thema Unternehmensnachfolge. Sie bietet mit dieser kostenfreien Veranstaltung Unternehmerinnen und Unternehmern die Möglichkeit Anregungen und Tipps zu erhalten, wie eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge gelingen kann. Dr. Dr. Thomas Ruppel referiert über die Vorsorgevollmacht für Unternehmer. Er erklärt anschaulich und gut nachvollziehbar wie sich Unternehmer mit einem Notfallkoffer für Krisensituationen wappnen können und was der Unterschied zwischen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung ist. Zudem geht er darauf ein, warum das neue Vertretungsrecht des Ehegatten nicht ausreicht, weshalb die Vorsorgedokumente nicht im Bankschließfach lagern dürfen und wie man das Unternehmen fit macht für den Vorsorgefall.

Unter diesem Link können Sie sich für die Veranstaltung anmelden: https://eveeno.com/322699551

Pilotprojekt „RubiN“ zieht erfolgreiche Bilanz

Vier Monate vor dem geplanten Auslaufen von „RubiN“ (Regional ununterbrochen betreut im Netz) fallen die vorläufigen Ergebnisse des Projektes durchweg positiv aus. Die Barmer kam in Ihrer Stellungnahme am 16.02.2022 zu dem Schluss, dass durch den neuen Ansatz der Organisation von Versorgungsleistungen in vielen Fällen eine frühzeitige Heimunterbringung älterer Patienten vermieden und so die Lebensqualität der Betroffenen deutlich erhöht werden kann, während Kosten für das Gesundheits- und Sozialsystem reduziert werden. Am 17.02 berichteten die Lübecker Nachrichten ebenso wie am vorherigen Tag RTLs Nachrichtensendung TVnow (ab Min. 15:08) über die dreijährige Erfolgsgeschichte des Projektes.

„Insbesondere die ambulante ärztliche Versorgung ist geprägt von Termindichte und Zeitmangel“, erläutert Dr. Bernd Hillebrand, der Landesgeschäftsführer der BARMER Schleswig-Holstein, auf der Pressekonferenz am vergangenen Mittoch. Durch das neue Betreuungsangebot würden Kapazitäten geschaffen, die dieses Organisationsdefizit ausgleichen, Ärzte und Angehörige entlasten, die Leistungen von Pflegediensten optimal koordinieren und so die Versorgung geriatrischer Patienten verbessern. Möglich ist dies durch die Tätigkeit von Care- und Casemanagern, die als Schnittstelle zwischen den Patienten und den Erbringern der Versorgungsleistungen fungieren.

Die große Mehrheit der Studienteilnehmer war mit ihrer Versorgung im Projektzeitraum zufrieden. Damit das neue Betreuungsangebot weiteren pflegebedürftigen Menschen zur Verfügung gestellt werden kann, muss nun ein gesetzlicher Rahmen geschaffen werden, der ähnliche Strukturen bundesweit ermöglicht.

Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht Dr. Dr. Thomas Ruppel, der bei „RubiN“ für die juristische Beurteilung der neuen Versorgungsansätze verantwortlich zeichnet, hat einen möglichen Gesetzesentwurf als Angebot an den Gesetzgeber formuliert. Nun hoffen die Initiatoren, dass der Bund diesen übernimmt und so das Care- und Casemanagement nach dem Vorbild des Projektes bald in die Regelversorgung übernommen werden kann.

Korruption im Gesundheitswesen: Seminar von Staatsanwältin & Rechtsanwalt

Staatsanwältin Christine Thürmann von der Staatsanwaltschaft Wuppertal und Rechtsanwalt & Fachanwalt für Medizinrecht Dr. Dr. Thomas Ruppel, Lübeck, referieren gemeinsam im § 15 FAO-Seminar zur „Korruption im Gesundheitswesen“. Der nächste Termin ist der 26. November 2021 in Stuttgart. Aus rechtsberatender und strafverfolgender Sicht werden nicht nur die Grundlagen der straf-, berufs-, und vor allem sozialrechtlichen Antikorruptionsvorschriften gelegt, sondern praxisnah Fallgestaltungen besprochen. Daher sehr gut geeignet für Fachanwälte für Strafrecht, Fachanwälte für Medizinrecht und auch für Fachanwälte für Handels- und Gesellschaftsrecht.

Zwischenbilanz des Projektes „RTP-Net“

Seit nunmehr einem Jahr wird im Rahmen des Pilotprojektes „Regionales Telepädiatrisches Netzwerk“ in Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg ein neuer Ansatz der kinderärztlichen Versorgung erforscht. Ziel des Projektes ist es, mithilfe eines Netzwerkes aus derzeit zwölf teilnehmenden Krankenhäusern ein telemedizinisches Beratungs- und Behandlungsangebot an ländlichen Standorten zu schaffen.

Hintergrund des vom Gemeinsamen Bundesausschuss geförderten Projektes ist die Schließung vieler pädiatrischer Abteilungen in den letzten Jahren. Dadurch ergeben sich für viele Menschen lange Anfahrtswege zur nächsten kinderärztlichen Notaufnahme oder Station. Durch moderne Audio- und Videotechnik sowie eine gemeinsame Plattform wird jungen Patienten nun im nächstgelegenen Krankenhaus eine fachärztliche Behandlung durch Spezialisten anderer Kliniken angeboten. Dadurch wird nicht nur der Anfahrtsaufwand für Patienten erheblich reduziert, durch die direkte Vernetzung von Ärzten unterschiedlicher Fachrichtungen steigt auch die allgemeine Qualität der Versorgung.

Nach einem von drei geplanten Jahren zeichnen sich bereits erfolgverprechende Ergebnisse ab. Die organistorischen und technischen Voraussetzungen sind geschaffen und erste Patienten bereits behandelt worden. In den kommenden zwei Jahren werden diese Strukturen weiter ausgebaut und verbessert, um schließlich ein universelles, auf andere Standorte übertragbares Modell zu erarbeiten. Da telemedizinische Versorgung in Deutschland ein noch sehr junger Ansatz ist, treten dabei viele neue rechtliche Fragstellungen auf. Diese werden von den Anwälten und Juristen unserer Lübecker Kanzlei geprüft und beantwortet.

Das so entstehende Gesamtkonzept der Organisation telepädiatrischer Versorgung wird Basis einer klaren Handlungsempfehlung an die Politik, um die gesundheitliche Versorgung der in ländlichen Regionen lebenden Menschen langfristig zu gewährleisten.

Umzug in neue Büroräume

Es ist uns eine besondere Freude an dieser Stelle mitteilen zu können, dass wir in der vergangenen Woche in ein neues Büro umgezogen sind. Im letzten Jahr sind die alten Räumlichkeiten zu klein für das stetig wachsende Team unserer jungen Kanzlei geworden, weswegen Sie uns nunmehr in der Moislinger Allee 9d, 23558 Lübeck, anfinden. Bis auf die Postanschrift sind alle Kontaktwege (Telefonnummern, Mailadresse) unverändert geblieben. Wir freuen uns, Sie aus den neuen Räumen auch in Zukunft in sämtlichen Fragestellungen des Medizinrechts zu begleiten.

Mitarbeit am Innovationsfondsprojekt „RubiN“

Im hohen Lebensalter nehmen viele Menschen mehr und mehr gesundheitliche Versorgungsangebote von Ärzten, Physiotherapeuten und anderen Dienstleistern in Anspruch. Durch schlechte Koordinierung dieser Behandlungen entstehen dabei oftmals vermeidbare Kosten, beispielsweise durch die doppelte Durchführung einer ärztlichen Untersuchung aufgrund mangelnder Absprache. Hierdurch wird unser Gesundheitssystem jedes Jahr mit hohen Ausgaben belastet; die dafür genutzten Mittel könnten an anderer Stelle sinnvoll eingesetzt werden.

Aus diesem Grund wurde das Innovationsfondsprojekt „Regional ununterbrochen betreut im Netz“ („RubiN“) entwickelt. In diesem vom Gemeinsamen Bundesausschuss geförderten Pilotprojekt werden medizinische Dienstleistungen für Patienten über 70 Jahren von Versorgungskoordinatoren organisiert, um die unnötige Erbringung von Leistungen zu vermeiden. Hierdurch werden Kosten minimiert und den Patienten bleiben mühsame Anfahrten und Untersuchungen erspart, wenn sie nicht notwendig sind.

Die Beurteilung aller rechtlichen Aspekte des Projektes übernehmen die Rechtsanwälte und Juristen unserer Lübecker Kanzlei.

Stellenausschreibung: Geprüfte Rechtskandidaten / Diplom-Juristen

Aufgrund der Corona-bedingten besonderen Situation konnten in diesem Jahr viele Studienabgänger nicht wie geplant den juristischen Vorbereitungsdienst beginnen. Unsere Lübecker Kanzlei bietet diesen einen sicheren Arbeitsplatz zur Überbrückung der Wartezeit mit Aussicht auf eine spätere referendariatsbegleitende Nebentätigkeit.

Bei Interesse finden Sie nähere Informationen hierzu unter Karriere.