Beim Praxiskaufvertrag Fallstricke vermeiden

Sie sind Therapeut und wollen eine Praxis kaufen oder Ihre Praxis verkaufen? Sie überlegen, Anteile an einer Gemeinschaftspraxis zu erwerben oder abzugeben? Dann spielt der Praxiskaufvertrag eine zentrale Rolle und birgt gleichzeitig viele Risiken. Was Käufer und Verkäufer beachten müssen, um häufige Fehler zu vermeiden, bringt Rechtsanwalt Dr. Dr. Thomas Ruppel im RatgeberRecht Webinar „Praxiskaufvertrag – wie Käufer und Verkäufer Fallstricke vermeiden“ anschaulich und leicht verständlich auf den Punkt.

Das On-Demand-Webinar richtet sich an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen, die sich mit dem Thema Praxiskauf oder -verkauf beschäftigen. Das Webinar ist jederzeit buchbar und danach auch jederzeit erneut abrufbar. Sie haben dabei die Möglichkeit, Ihre individuellen Fragen zum Webinar direkt per E-Mail an Dr. Dr. Ruppel zu richten.

Im Webinar erfahren Sie:

  • Wie Sie sich auf einen Praxiskauf bzw. Praxisverkauf vorbereiten
  • Was Sie bei der Wertermittlung beachten sollten
  • Wie Sie eine Patientenkartei rechtssicher übergeben
  • Welche Vertragsklauseln für Käufer bzw. Verkäufer wichtig sind

RatgeberRecht-Webinare für Therapeuten:

Praxiskaufvertrag – wie Käufer und Verkäufer Fallstricke vermeiden
Informationen und Anmeldung
Die Teilnahmegebühr beträgt 49 Euro bzw. 39 Euro für Optica-Kunden.

Das Webinar ist Teil des Infoservice RatgeberRecht – einer Kooperation zwischen der Rechtsanwaltskanzlei Dr. jur. Dr. rer. med. Ruppel und dem Optica Abrechnungszentrum.

Auf der Optica-Webseite finden Sie auch Fragen, die Teilenehmer dieses Webinars bereits gestellt haben, mit Antworten von Dr. Dr. Ruppel: FAQ zum Praxiskaufvertrag.

Alle Optica-Webinare finden Sie unter: www.optica.de/webinare.

Praxisgemeinschaft oder Gemeinschaftspraxis?

Sie überlegen, eine berufliche Kooperation mit Kollegen einzugehen – wissen aber noch nicht, welche Kooperationsform die richtige für Sie ist und wie Sie eine Kooperation umsetzen? Im zweiteiligen RatgeberRecht Webinar „Praxisgemeinschaft versus Gemeinschaftspraxis“ bereitet Rechtsanwalt Dr. Dr. Thomas Ruppel Sie optimal auf die Gründung an einer Gemeinschaftspraxis oder Praxisgemeinschaft vor – von der Entscheidungsfindung bis zur Umsetzung. Mit diesem Wissen sind Sie gut gerüstet, die Entscheidung für eine Kooperation fundiert zu treffen und Ihr Vorhaben rechtssicher und möglichst konfliktfrei zu starten.

Die On-Demand-Webinare richten sich an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen. Sie sind jederzeit buchbar –einzeln oder als Paket – und danach auch jederzeit erneut abrufbar. Sie haben dabei die Möglichkeit, Ihre individuellen Fragen zum Webinar direkt per E-Mail an Dr. Dr. Ruppel zu richten.

Im ersten Teil erfahren Sie, was Sie in der Vorbereitung auf eine berufliche Kooperation wissen sollten:

  • Was grundsätzliche für und gegen eine Kooperation sprechen kann
  • Was Sie mitbringen sollten, wenn Sie eine Kooperation eingehen
  • Was die Unterschiede zwischen Praxisgemeinschaft und Gemeinschaftspraxis sind
  • Welche Rechtsformen möglich sind

Im zweiten Teil erfahren Sie, was Sie bei der Umsetzung der Kooperation beachten sollten:

  • Was Sie bei der Gründung einer GbR für eine Praxisgemeinschaft bzw. Gemeinschaftspraxis beachten sollten
  • Was beim Mietvertrag, bei Arbeitsverträgen und der Verteilung der Einnahmen wichtig ist
  • Welche Klauseln Sie bei der Gestaltung des Gesellschaftsvertrags berücksichtigen sollten

RatgeberRecht-Webinare für Therapeuten:

Praxisgemeinschaft versus Gemeinschaftspraxis – Teil 1: Entscheidungsfindung
Informationen und Anmeldung Teil 1

Praxisgemeinschaft versus Gemeinschaftspraxis – Teil 2: Umsetzung
Informationen und Anmeldung Teil 2

Sie können die Webinare entweder einzeln  zum Preis von jeweils 49 Euro bzw. 39 Euro für Optica-Kunden oder im Paket für 78 Euro bzw. 62 Euro für Optica-Kunden buchen.

Die Webinare sind Teil des Infoservice RatgeberRecht – einer Kooperation zwischen der Rechtsanwaltskanzlei Dr. jur. Dr. rer. med. Ruppel und dem Optica Abrechnungszentrum. Alle Optica-Webinare finden Sie unter: www.optica.de/webinare

8. Mai, 17 Uhr: Webinar Arbeitsrecht für Therapeuten: Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis

Als Praxisinhaber und Arbeitgeber wissen Sie, wie wichtig es ist, gute Mitarbeiter zu halten und für ein funktionierendes Arbeitsklima in Ihrer Therapiepraxis zu sorgen. Deshalb sollten Sie nicht nur die Rechte und Pflichten Ihrer Mitarbeiter, sondern auch die Rechte und Pflichten des Arbeitgebers haben.

Dazu hält Rechtsanwalt Dr. Dr. Thomas Ruppel am Mittwoch, 8. Mai 2019, 17:00 Uhr ein Ratgeberrecht-Webinar, das sich speziell an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen richtet und die Thematik anschaulich und leicht verständlich auf den Punkt bringt. Im Anschluss an das Webinar können die Teilnehmer ihre Fragen im Live-Chat direkt an Dr. Dr. Ruppel richten.

Im Webinar erfahren Sie:

  • Welche Pflichten Sie als Arbeitgeber zu Beschäftigung, Vergütung, Urlaub, zum Schutz vor Mobbing und Benachteiligung haben
  • Was Sie bei Ermahnung und Abmahnung beachten müssen
  • Welche Pflichten Arbeitnehmer hat bezüglich Arbeitsleistung, Wettbewerbsverbot und Verschwiegenheit
  • Was Sie zum Thema Haftung für Schäden durch Arbeitnehmer.

Webinar mit Live-Chat, Mittwoch, 8. Mai 2019, 17:00 Uhr
A
ls Arbeitgeber rechtssicher handeln – Teil 2: Rechte und Pflichten im Arbeitsverhältnis
Informationen und Anmeldung zum Teil 2 

Das Webinar findet im Rahmen des Infoservice RatgeberRecht statt – einer Kooperation zwischen der Rechtsanwaltskanzlei Dr. jur. Dr. rer. med. Ruppel und dem Optica Abrechnungszentrum .

Alle Optica-Webinare finden Sie unter: www.optica.de/webinare

3. April, 17 Uhr: Webinar Arbeitsrecht für Therapeuten: Einstellung, Arbeitsvertrag und Kündigung

Wenn Sie als Therapeut eine Praxis mit angestellten oder freien Mitarbeitern haben, gibt es viele rechtliche Details, die Sie wissen müssen, damit Sie nicht wertvolle Mitarbeiter verlieren oder gar vor dem Arbeitsgericht landen.

Wie Sie als Arbeitgeber rechtsicher handeln, erläutert Rechtsanwalt Dr. Dr. Thomas Ruppel anschaulich und leicht verständlich im nächsten RatgeberRecht Webinar am 3. April 2019, 17:00 Uhr. Das Webinar richtet sich an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen. Im Anschluss an das Webinar beantwortet Dr. Dr. Thomas Ruppel die Fragen der Teilnehmer im Live-Chat.

Im Webinar erfahren Sie:

  • Was bei der Gestaltung einer Stellenanzeige wichtig ist
  • Welche Fragen Sie beim Vorstellungsgespräch stellen dürfen und welche nicht
  • Was bei der Gestaltung des Arbeitsvertrags zu beachten ist
  • Wie Sie ein Arbeitsverhältnis beenden
  • Was Sie zum Kündigungsschutzgesetz wissen müssen
  • Welche Risiken bei scheinselbstständigen freiberuflichen Mitarbeiten bestehen

Webinar mit Live-Chat, Mittwoch, 3. April 2019, 17:00 Uhr
Als Arbeitgeber rechtssicher handeln – Teil 1: Einstellung, Arbeitsvertrag, Kündigung
Informationen und Anmeldung

Im einem zweiten Webinar zum Thema Arbeitsrecht, das am 8. Mai 2019 stattfindet, befasst sich Dr. Dr. Ruppel mit den Rechten und Pflichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern in bestehenden Arbeitsverhältnissen. Informationen und Anmeldung zum Webinar 2

Die Webinare findet im Rahmen des Infoservice RatgeberRecht statt – einer Kooperation zwischen der Rechtsanwaltskanzlei Dr. jur. Dr. rer. med. Ruppel und dem Optica Abrechnungszentrum.

Alle Optica-Webinare finden Sie unter: www.optica.de/webinare

Kostenlose TheraPro-Tickets für Therapeuten über die Optica-Webseite

Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden oder Podologen können über die Optica-Webseite kostenlose Tickets für die TheraPro erhalten. Wenn Sie sich für den Optica-Newsletter registrieren,  erhalten Sie von Optica automatisch eine Einladung zur TheraPro mit Gutschein-Code für kostenlose Eintrittskarten. Wer sich als bis 31.12.2018 für den Newsletter registriert, sichert sich zusätzlich die Chance auf einen Bildungsgutschein über 250 Euro: www.optica.de/wissen-gewinnen

Ankündigung: Rechtsanwalt Dr. Dr. Ruppel auf der TheraPro in Stuttgart

Rechtsanwalt Dr. Dr. Thomas Ruppel nimmt auf Einladung des Optica Abrechnungszentrums Dr. Güldener an der Fachmesse „TheraPro“ in Stuttgart teil, die vom 25.-27. Januar 2019 stattfindet.

Dort hält er einen kostenfreien Vortrag zum Thema: “ Abmahnfalle Praxis-Webseite – Wie Sie Ihre Homepage über die DSGVO hinaus rechtssicher gestalten“ und steht im Anschluss auch für Fragen zur Verfügung.

Der Vortrag findet statt am 25.01.2019, von 14:30 bis 15:00 Uhr Seminar-/Workshopraum 2, Halle 4.

 

Vortrag bei der Apobank: „Finanzplanung – gestalten Sie die Zukunft nach Ihren Vorstellungen“

Die Deutsche Apotheker- und Ärztebank veranstaltet am 14. November 2018 in Lübeck einen Nachmittag zum Thema „Finanzplanung – gestalten Sie die Zukunft nach Ihren Vorstellungen„.

Neben Referenten der Apobank hält Rechtsanwalt Dr. Dr. Thomas Ruppel einen Vortrag zur vermögensrechtlichen Vorsorge bei Alter und Krankheit.

Beginn ist um 16.00 Uhr, der Eintritt ist kostenfrei, die Anmeldung erfolgt über die Apobank.

Schnittstellen Medizinrecht und Gesellschaftsrecht – Seminar von Dr. Dr. Thomas Ruppel

Rechtsanwalt Dr. Dr. Thoams Ruppel hält am 10. Oktober in Köln bei den ARBER-Seminaren ein Fortbildungsseminar für Fachanwälte an den Schnittstellen von Medizin- und Gesellschaftsrecht, insbesonere zu Praxiübernahmen, Gemeinschaftspraxen, Job-Sharing und Praxisnetzen.

Interview mit Dr. Dr. Thomas Ruppel

„Rechtsfragen mit Internetrecherchen lösen – das kann ganz schön ins Auge gehen“ betont Rechtsanwalt Dr. Dr. Thomas Ruppel im Ratgeber-Recht-Interview. Dr. Dr. Ruppel erläutert,  zu welchen Themen Therapeuten häufig Unterstützung benötigen und warum rechtliche Fragen oft unterschätzt werden – und wie der RatgeberRecht- Infoservice für Therapeuten auf der Optica-Webseite zustande kam.

Hier lesen Sie das vollständige Interview mit Rechtanwalt Dr. Dr. Thomas Ruppel.

Der RatgeberRecht ist eine Kooperation mit dem Optica Abrechnungszentrum Dr. Güldener. Die Beiträge richten sich an Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen. Auf der Optica-Webseite finden Sie im Menü „Wissenswert weitere Beiträge von Dr. Dr. Thomas Ruppel.

 

Zum Honoraranspruch trotz nichtigem Heil- und Kostenplan

Der Bundesgerichtsmuss musste die Frage zu beantworten, wie es sich auswirkt, dass eine Patientin den Heil- und Kostenplan, auf dessen Basis eine Behandlung erfolgt, nicht unterschrieben hat:

Die Klägerin ist Zahnärztin, welche für die beklagte Patientin zwei Heil- und Kostenpläne für Zahnbehandlungen erstellte. Der eine beinhaltete rein kassenärztliche Leistungen, während der andere zahnmedizinisch nicht notwendige Leistungen umfasste und somit eine Eigenleistung vorsah. Die Patientin nahm beide Pläne mit, legte den teureren Plan bei der Versicherung zur Genehmigung vor und gab den Plan sowie die Genehmigung dann wieder bei der Zahnärztin ab, ohne den Plan unterschrieben zu haben. Dies war der Klägerin nicht aufgefallen.

In der Folge verweigerte die Patientin die Bezahlung mit dem Hinweis darauf, dass der erstellte HKP nicht den Formvorschriften des § 2 Abs. 3 Satz 1 GOZ entspräche.

Während das Amtsgericht der Zahnärztin Recht gab, unterlag diese in der Berufung.

Der Bundesgerichtshof hob das Berufungsurteil zurück und wies die Sache an das Landgericht zurück. Der Formmangel eines Rechtsgeschäfts sei nämlich ausnahmsweise unbeachtlich, wenn eine besonders schwere Treuepflichtverletzung vorliege. Dies sei unter anderem der Fall, wenn eine Partei in schwerwiegender Weise gegen das Verbot des venire contra factum propium (lat. „widersprüchliches Verhalten“) verstieße, etwa indem sie die Erfüllung ihrer Verpflichtungen verweigert, nachdem sie längere Zeit Vorteile aus der formunwirksamen Vereinbarungen in Anspruch nahm. Dies sei hier der Fall. Erst nach Abschluss der Behandlung und nachdem die Beklagte sämtliche Vorteile in Anspruch nahm, berief sie sich auf die Nichteinhaltung der Schriftform. Dies stelle eine Treuepflichtverletzung dar, so dass der Formmangel unbeachtlich sei. Hinzu komme, dass das Unterschrifterfordernis klar ersichtlich ist und die Beklagte, welche aus Albanien stammt, aber seit 1994 in Deutschland lebt, den Plan sogar mitnahm um ihn noch einmal übersetzen zu lassen und erst dann zu unterschreiben. Das Verhalten der Beklagten sei daher als in hohem Maße widersprüchlich und treuwidrig zu werten, so dass sie sich auf auch die Formvorschrift des § 2 Abs. 3 Satz 1 GOZ und den verfolgten Schutzzweck der Norm (Schutz des Patienten vor einer übereilten Bindung, Information über geplante Leistungen und etwaige Kosten) nicht berufen könne.