Verkehrssicherung vor therapeutischen Praxen

In der kalten Jahreszeit sind Fußwege, Parkplätze etc. häufig nass und rutschig. Die sogenannten „Verkehrssicherungspflichten“ sehen vor, dass derjenige, der eine Gefahrenquelle schafft oder unterhält, Sicherungsmaßnahmen durchführen muss, um Schäden anderer zu verhindern. Diese Pflichten werden häufig von Vermietern auf ihre Mieter übertragen, so sind auch physiotherapeutische Praxen oftmals mit diesen betraut. In einem Gastbeitrag in der aktuellen Augabe von Zukunft:Praxis gibt Rechtsanwalt Dr. Dr. Thomas Ruppel Tipps für Inhaber therapeutischer Praxen.

Ob auch Sie hiervon betroffen sind, ist im Praxismietvertrag geregelt. Ist dies der Fall, sind Sie verpflichtet, sämtliche Gefahrenquellen in dem in Ihrer Verantwortung befindlichen Bereich mit geeigneten Vorkehrungen zu sichern. Sollten Sie dieser Pflicht nicht in angemessenem Maße nachgekommen sein, haften Sie für entstandene Schäden, z.B. wenn ein Patient oder Passant stürzt. Da es sich hierbei nicht um einen Behandlungsfehler handelt, sind solche Risiken nicht von der Berufshaftpflichtversicherung abgedeckt.

Mit welchen einfachen Schritten Sie Ihre Pflichten herausfinden und sich absichern können, lesen Sie detailliert auf Optica.de.

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