PKV-Beiträge sollen kräftig steigen

Wie derzeit immer wieder zu lesen ist, sollen die Beiträge für die Private Krankenversicherung im Jahr 2017 deutlich ansteigen. Zwei Drittel der PKV-Versicherten müssten mit Beitragserhöhungen rechnen – und zwar von kräftigen elf Prozent durchschnittlich. In der Spitze würden die Beiträge um bis zu 16 Prozent steigen. Grund sollen insbesondere die schwachen Zinsen sein, die die Versicherer an den Kapitalmärkten u.a. für die Altersrückstellungen der Versicherten erzielen.

In der umlagefinanzierten Gesetzlichen Krankenversicherung scheinen Beiträge und Zusatzbeiträge erst einmal stabil zu blieben. Abwarten, was nach der Wahl im Herbst 2017 kommt…

Abseits der notorischen Ausgabensteigerungen, etwa für Arzneimittel, partizipieren PKV-Versicherte also besonders an den Zuständen an den internationalen Kapitalmärkten und den Risiken, die sich aus der Alters- und Krankheitsstruktur ihrers jeweiligen Tarifes ergeben, während GKV-Versicherte an den Einkommensentwicklungen und dem Arbeitsmarkt „partizipieren“ dürfen.

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